North Star Design Erfahrungsbericht

Ich habe gerade einen australische Web Seite besucht, in der von einem langjährigen HiFi- Freak in aller Ausführlichkeit erläutert wurde, weshalb bei gleichem Digitalsignal verschiedene Medien und insbesondere die Übertragungsstrecken keinerlei Rolle spielen (können).

Letztlich lief es auf die Argumentation der Erfinder der CD hinaus:
Entweder es kommt ein Ton, oder nicht– Qualitätsunterschiede gibt es bei CD Wiedergabe nicht.

Dabei fiel mir siedend heiss ein, dass ich ja noch meine Erfahrungen mit digitalen Wandlern veröffentlichen wollte … Weiterlesen

Federleichter Klang

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Glücklich, wer über ein eigenes Musikzimmer verfügt, und dazu noch über das Fachwissen, Lautsprecher selbst bauen zu können. Man teilt sein Hobby mit Gleichgesinnten und kann in Ruhe die verschiedensten Prinzipen und Kombinationen ausprobieren. Warum das alles? Zum einen, weil einigermassen bezahlbare Fertiglautsprecher meist einfach nicht den eigenen hohen Ansprüchen genügen. Und zum Zweiten natürlich weil man etwas Individuelles und eben keine Massenware besitzen möchte. Mit der richtigen Mischung aus modernen Mitteln und klassischer Technologie kann man klangliche Welten erleben, die viel teureren Industriekonstruktionen überlegen sind.

Mit der richtigen Mischung aus modernen Mitteln und klassischer Technologie kann man klangliche Welten erleben, die viel teureren Industriekonstruktionen überlegen sind.

Auf diesem Weg gelangte ein Musikliebhaber zu einer aktiven Kombination aus berühmten englischen Elektrostaten, 120 W Röhrenverstärker und Dipolsubwoofer. Vorverstärker, Digital/Analog-Wandler und Audio-SW -allesamt aus dem Studiobereich- sorgen für hochauflösenden federleichten und unverfärbten Klang.

Für die meisten Musikliebhaber hätte damit die Suche nach dem besten Klang ein Ende.
Doch Elektrostaten verhalten sich oft wie Diven. Der Klang kann tasächlich vom Wetter abhängen. Das Dipolprinzip erfordert exakte Ausrichtung der Lautsprecher auf einen Punkt. Beim Musikhören ist dann auch Stillsitzen angesagt. Mit einer zusätzlichen Tieftonabteilung wirkt die Wiedergabe oft nicht aus einem Guss und ohne wirken Elektrostaten meist zu kraftlos. Also Grund genug um einmal wieder über den Zaun zu schauen.

Die Aussicht auf etwas neues ist für jemand, der schon alles kennt, allemal einen Ausflug von achtzig Km wert. Der Probehörtermin in Horb über eine vergleichsweise einfache Anlage verlief nicht voll befriedigend. Er weckte aber doch Interesse an einem Test im heimischen Musikzimmer an der eigenen Anlage. Doch zunächst wurden erst einmal die vorhandenen Elektrostaten gegen neue ersetzt. Neun Monate später war es dann aber doch soweit: Wir platzierten die Intelligente Steuereinheit zwischen Vor- und Endstufe und schlossen die 5000 IS an. Ein sehr rundes und warmes Klangbild betörte uns sofort. Gut aufgelöst, niemals nervig mit sehr präsenten Stimmen und Instumenten. Und deutlich besserem Bass, als man einer Röhre mit Übertragern zutraut. Während der folgenden Probehörtage zogen die 5000 IS auf die lange Raumseite um. Und mit einer abschliessenden Messung passten wir den Bassbereich im Hörraum an. Nun war alles im Lot und die Entscheidung zugunsten der 5000 IS gefallen.

Die Installation in Kürze:
Grundfläche Hörraum: 25 qm; Raumvolumen: ca 55 Kubikmeter
Mittelstark bedämpftes Musikzimmer mit Polstermöbeln und Teppich

Schallwandler:
Ohm Walsh 5000 IS, ca 3,5 m Basisbreite, ca 90 cm Abstand von Rückwand

Musikanlage:
CD-Player: Apple iMac mit Amarra SW, CD und hochauflösende streams als Quellmaterial
D/A-Wandler: Weiss, Italineisch
Vorverstärker: Profi Berlin Gerät
Endverstärker: Conrad Johnson

Praxisberichte Probehören

 

Video und Audio perfekt balanciert

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Bei Heimkino denkt man unwillkürlich an grosse wandfüllende Leinwände und eine Batterie Lautsprecher in allen möglichen Raumecken, mit gewaltigen Subwoofern für markerschütternde Basswiedergabe. Es geht auch anders, wie ich in Reutlingen erleben durfte. Spannung und Rhythmus entstehen bei Audio und Video durch die Pausen – also durch die Stille beim Musikhören und die Dunkelheit beim Film. Für ein entspanntes Kinovergnügen ist eine leicht nach unten geneigte Blickrichtung optimal. Wichtig für das grosse Kinoerlebnis zuhause sind also: Ein leicht erhöhter Sitzplatz, eine hochwertige, nicht unbedingt sehr grosse Leinwand und einen flexible Maskierung des Rahmens mit reflektionsarmen Stoffen. Die ausgefeilte Installation arbeitet mit mehreren Schiebevorhängen aus speziellem lichtabsorbierenden Material, die bei Tag ganz einfach hinter Vorhängen verschwinden.

Spannung und Rhythmus entstehen bei Audio und Video durch die Pausen

Für eine adäquate Tonwiedergabe hat der Kinoliebhaber die Nachhallzeit des Wohnzimmers mit Akustikelementen an Decke und Seitenwänden optimiert. Zwei Minimonotore mit Koaxialchassis, und integriertem Innen-Tieftöner einer schwäbischen Lautsprecher-Edelschmiede die Übertragung übertragen die Frontkänäle. Vier Surroundlautsprecher, ein Center Speaker und ein aktiver Subwoofer eines grossen renommierten Lautsprecher-Direktversenders komplettieren das Surroundsystem. Natürlich war das ganze System am Logenplatz des Heimkinos eingemessen worden. Schieferplatten entkoppelten die Minimonitore mit ihren integrierten Standfüssen vom Fussboden.

Trotz dieser Massnahmen wurde der Besitzer mit dem System nicht richtig glücklich: Dem Klangbild fehlte es oft an Räumlichkeit und Stimmen waren zwar recht sauber, aber manchmal auch etwas dünn und nasal. An anderen Sitzplätzen schwanden Räumlichkeit und Sauberkeit merklich. Der Subwoofer spielte trotz Ausreizen aller Einstellungen entweder zu vorlaut und unsauber oder ohne den gewünschten Druck.

Kann man in einer so spezifischen Umgebung mit vernünftigem Aufwand noch etwas verbessern?

Fortsetzung folgt …

Praxisberichte Probehören

 

Guter Klang in schwierigem Hörraum

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Die Akustik des Hörraums hat einen massgeblichen Einfluss auf den Klang. Und längst nicht jeder Musikliebhaber hat das Glück, über ein eigens akustisch optimiertes Musikzimmer zu verfügen. In vielen Gebäuden wird beim Bau kein Wert auf Akustik und Schalldämmung gelegt, solange die DIN Vorschriften eingehalten werden. Oft dröhnen die Bässe durch schwingende Böden, oder übertragen sich schon bei kleinen Lautstärken zum Nachbarn, der davon veständlicherweise nicht immer begeistert ist. Genau dieses Problem hatte ein Musikfreund in der Nähe von Horb. Stereo war eigentlich nur am sweet spot zu erzielen. Aber der lag weit weg von seinem üblichen Sitzmöbeln, mitten im Übergangsbereich zwischen dem offenen Wohnzimmer zu Küche und Essbereich. Alles in allem keine guten Voraussetzungen für das Hobby Musikhören. Dass hier Ohm Walsh Systeme eine Chance hatten, gut zu klingen, bezweifelte ich also erstmal. Trotzem liessen wir es auf einen Versuch ankomen: Mit der 1000 IS, zum Probehören an die Plätze seiner bekannten deutschen 1,50 m hohen 3-Wege-Standlautsprecher gestellt. Insgesamt klang es nun unangestrengter und räumlicher, aber nach wie vor mit aufgedunsenem Bass und teilweise sogar deutlich vernehmbaren Dröhnen.

Sowohl auf der Couch zwischen den Systemen, als auch im Wohnzimmer und im Essbereich bot sich nun die Gelegenheit gut Musik zu hören.

Die schlanke Säule der 1000 IS lässt sich leichter unterbringen als grosse Standboxen oder Regalboxen auf Ständern. Also platzierten wir sie, wo zuvor für grosse Lautsprecher auch optisch kein Platz gewsen war: Auf der langen Raumseite ecknah neben der Couch. Und siehe da: Sofort wurde die Räumlichkeit deutlich besser. Sowohl auf der Couch zwischen den Systemen, als auch im Wohnzimmer und im Essbereich bot sich nun die Gelegenheit gut Musik zu hören. Unser Sorgenkind blieb nach wie vor der Bassbereich. Die Messung beim nächsten Besuch zeigte eine Überhöhung bei 70 Hz um sage und schreibe bis zu 17 dB. Es brauchte dann einiges Fingerspitzengefühl, um den Bassbereich mit der Intelligenten Steuereinheit zu verbessern. Sicherlich wären Bassabsorber akustisch noch effektiver gewesen. Doch darauf verzichtete unser Musikfreund, da in seiner Wohnumgebung kaum zu integrieren. Und spätetestens beim nächsten Umzug sehen wir uns wieder, um die Intelligente Steuereinheit an die neue Raumakustik anzupassen.

Die Installation in Kürze:
Grundfläche Hörraum: 38 qm; Raumvolumen: ca 90 Kubikmeter
Durchschnittlich bedämpfter Raum, Wohn und Essbereich versetzt ineinander übergehend

Schallwandler:
Ohm 1000 IS, Stereobasis ca 3,50 m, an der langen Wohnzimmerwand,
Hörabstand: Couch ca je 1,75 im Nahfeld, Hörplatz ca 2,50 m, Essbereich ca 4,50 m

Musikanlage:
Sony Esprit 555 ES
Accuphase E 205

Praxisberichte Probehören

HiFi statt Kompaktanlage

Was macht guten Klang aus? Das ist eine der schwierigsten Fragen, die man stellen kann – jeder definiert guten Klang anders. Viele Menschen haben sich noch nie mit hochwertiger Musikwiedergabe beschäftigt und legen vor allem Wert darauf, ihre Lieblingsmusik überall hören zu können. Da kann man leicht auf die Idee kommen, dass eine klassische Musikanlage volkommen überflüssig ist. Wer nach einer Heimanlage für den mp3 Player oder den Computer sucht, denkt typischerweise an kompakte Geräte. Docking Station, Verstärker und  zwei Lautsprecher in einer Einheit, ohne viel Verkabelung und mit wenig Platzbedarf. Vom Lieferanten des Computers oder – wenn es etwas Besseres sein soll – von renommierten  Lautsprecher-Direktversendern. Weiterlesen

Einfach in die Musik fallen lassen

Abends im Bett noch Musik hören – hat das etwas mit hochklassiger Musikwiedergabe zu tun?

Wenn man im Musikzimmer über edle Schweizer Monitore mit Bändchenhochtöner und über eine hochauflösende Anlage verfügt, ist es schwierig, Lautsprecher fürs Entspannen vor dem Einschlafen zu finden. Die Anlage muss sich in die Umgebung einfügen und grosse Systeme kommen für einen Zweitanalage im Schlafzimmer eher nicht in Frage. Weiterlesen

Völlig Schwerelos

Wie stark der Einfluss des Hörraums auf den Klang ist, kann man erst ermessen, wenn man einmal die gleichen Schallwandler in verschiedenen Umgebungen gehört hat. Wie klingt es, wenn quasi ein ganzes Haus in offener Bauweise über mehrere Etagen den Hörraum darstellt? Und, wenn die Systeme dabei nicht, wie üblich von einer reflektierenden Rückwand unterstützt werden, um die akustische Bühne und Raumtiefe aufzubauen?  Auf dieses Experiment liessen wir uns kürzlich ein. Zudem bei einem Musikliebhaber, der seit Jahren mit international anerkannten Studiomonitoren hört, die für sich in Anspruch nehmen, impulstreu zu arbeiten und im fünfstelligen Preisbereich angesiedelt sind. Weiterlesen

Musiker

Der Musiker spielt häufig selbst ein Musikinstrument oder ist mit Musikproduktionen künstlerisch eng befasst. Deshalb bleibt ihm oft auch gar nicht so viel Zeit, um zuhause Musik zu hören, oder er beschäftigt sich auch mal gerne zur Abwechslung mit anderen Themen. Er weiss aus Erfahrung, dass Musik über die heimische Musikanlage anders und meist schlechter klingt als im Aufnahmestudio oder im Konzert. Deshalb tut daheim oft auch eine kleine Anlage ihren Dienst, oder es muss eben eine sehr sehr hochwertige sein. HiFi ist dabei das Mittel zum Zweck und technische Fragen zu HiFi sind eher zweitrangig.

Typische Antworten auf unseren Fragebogen des prototypischen Musikers sehen so aus:

  • Sie haben Konzerterfahrung und können Live sehr wohl von der Konserve unterscheiden.
  • Zuhause hören Sie an unterschiedlichen Plätzen und meist in Stereo.
  • HiFi-Technik steht nicht im Vordergrund.
  • Tuningmassnahmen mit teurem Zubehör spielen für Sie praktisch keine Rolle.
  • Entscheidend ist, dass es unverfärbt und tonal ausgewogen klingt.
  • Lineare Wiedergabe ist theroretisch sicher wichtig. Wie die Linearität am Ende im Hörraum hergestellt wird, ist aber zweitrangig. Im Tonstudio wird bei der Produktion ja auch mit allen möglichen Geräten gearbeitet.