North Star Design Erfahrungsbericht

Ich habe gerade einen australische Web Seite besucht, in der von einem langjährigen HiFi- Freak in aller Ausführlichkeit erläutert wurde, weshalb bei gleichem Digitalsignal verschiedene Medien und insbesondere die Übertragungsstrecken keinerlei Rolle spielen (können).

Letztlich lief es auf die Argumentation der Erfinder der CD hinaus:
Entweder es kommt ein Ton, oder nicht– Qualitätsunterschiede gibt es bei CD Wiedergabe nicht.

Dabei fiel mir siedend heiss ein, dass ich ja noch meine Erfahrungen mit digitalen Wandlern veröffentlichen wollte … Weiterlesen

Guter Klang in schwierigem Hörraum

Hervorgehoben

Gerade in akustisch schwieirgen Hörräumen, wo normale Mehrwegelautsprecher versagen, zeigen die Ohm Walsh Systeme ihre Stärken.

Längst nicht jeder Musikliebhaber hat das Glück, über ein akustisch optimiertes Musikzimmer zu verfügen. In vielen Gebäuden wird beim Bau wenig Wert auf die
Akustik gelegt, solange die DIN eingehalten wird. Dröhnende Bässe, oder
Übertragung durch Körperschall zum Nachbarn sind nicht selten.

Bei klassischen nach vorn abstrahlenden Mehrwegelautsprechern ist Musikgenuss nur genau am sweet spot zwischen den Lautsprechern möglich. In offenen Wohn/Ess-Zimmern liegt der optimale Sitzplatz irgendwo mitten im Raum weit weg von den Sitzgelegenheiten. So auch bei einem Musikfreund in Baden-Württemberg.
Alles in allem keine guten Voraussetzungen zum Musikhören und eine Herausforderung für jeden Lautsprecher.

Probeweise  ersetzen wir sein Paar renommierter deutscher 1,50 m Mehrwege-Standlautsprecher durch die vergleichsweise unscheinbar wirkende Ohm Walsh 1000 IS. Nun klang es wesentlich unangestrengter und räumlicher. Nach wie vor aber mit aufgedunsenem Bass und teilweise deutlichem Dröhnen.

Sowohl auf der Couch zwischen den Systemen, als auch im Wohnzimmer und im Essbereich bot sich nun die Gelegenheit gut Musik zu hören.

Die Form und der oben sitzende Rundumstrahler erlaubt die Aufstellung, wo zuvor für grosse Lautsprecher auch optisch kein Platz war.

An der langen Raumseite platziert -ecknah neben der Couch- erlebten wir eine massive Verbesserung der Räumlichkeit und Transparenz .

Der Klang bleibt selbst ganz nah an den Ohm Walsh Wandlern stabil, und zerfällt nicht, wie bei Mehrwegelautsprechern sonst üblich.
Deshalb konnten wir nun auf der Couch zwischen den Systemen, im Wohnzimmer- und im Essbereich sehr gut Musik geniessen.

Blieb noch der dröhnende Bassbereich. Die Messung zeigte eine Überhöhung bei 70 Hz um sage und schreibe 17 dB. Mit einigem Fingerspitzengefühl konnte ich dann eine Einstellung an der Intelligenten Steuereinheit finden, mit der das Dröhnen weitgehend verschwunden war, ohne den Klang zu stark auszdünnen.

Sicherlich wären Bassabsorber akustisch noch effektiver gewesen. Doch darauf verzichtete unser Musikfreund, da in seiner Wohnumgebung kaum zu integrieren.

Die Installation in Kürze:
Grundfläche Hörraum: 38 qm; Raumvolumen: ca 90 Kubikmeter
Durchschnittlich bedämpfter Raum, Wohn und Essbereich versetzt ineinander übergehend

Schallwandler:
Ohm 1000 IS, Stereobasis ca 3,50 m, an der langen Wohnzimmerwand,
Hörabstand: Couch ca je 1,75 im Nahfeld, Hörplatz ca 2,50 m, Essbereich ca 4,50 m

Musikanlage:
Sony Esprit 555 ES
Accuphase E 205

Praxisberichte Probehören

HiFi statt Kompaktanlage

Was macht guten Klang aus? Das ist eine der schwierigsten Fragen, die man stellen kann – jeder definiert guten Klang anders. Viele Menschen haben sich noch nie mit hochwertiger Musikwiedergabe beschäftigt und legen vor allem Wert darauf, ihre Lieblingsmusik überall hören zu können. Da kann man leicht auf die Idee kommen, dass eine klassische Musikanlage volkommen überflüssig ist. Wer nach einer Heimanlage für den mp3 Player oder den Computer sucht, denkt typischerweise an kompakte Geräte. Docking Station, Verstärker und  zwei Lautsprecher in einer Einheit, ohne viel Verkabelung und mit wenig Platzbedarf. Vom Lieferanten des Computers oder – wenn es etwas Besseres sein soll – von renommierten  Lautsprecher-Direktversendern. Weiterlesen

Entspannen und Geniessen

Abends im Bett noch Musik hören – braucht man dazu hochwertige Lautsprecher?

Wenn man im Musikzimmer über edle Schweizer Monitore mit Bändchenhochtöner für über 12000 Franken hört, ist es schwierig, Lautsprecher fürs Entspannen vor dem Einschlafen zu finden. Die Zweitanlage im Schlafzimmer muss sich in die Umgebung einfügen, und auf optimale Aufstellung kann kaum Rücksicht genommen werden. Grosse Systeme kommen für die Zweitanlage nicht in Betracht. Dank der geringen Standfläche passen hier die Ohm Walsh 1000. Weiterlesen

Grenzenloser Raumklang

Wie stark der Einfluss des Hörraums auf den Klang ist, kann man erst ermessen, wenn man einmal die gleichen Schallwandler in verschiedenen Umgebungen gehört hat. Wie klingt es, wenn quasi ein ganzes Haus in offener Bauweise über mehrere Etagen den Hörraum darstellt? Und, wenn die Systeme dabei nicht, wie üblich von einer reflektierenden Rückwand unterstützt werden, um die akustische Bühne und Raumtiefe aufzubauen?  Auf dieses Experiment liessen wir uns kürzlich ein. Zudem bei einem Musikliebhaber, der seit Jahren mit international anerkannten Studiomonitoren hört, die für sich in Anspruch nehmen, impulstreu zu arbeiten und im fünfstelligen Preisbereich angesiedelt sind. Weiterlesen

Wiener Symphonie

Welche Lautsprecher passen zu einem Wiener Violonisten, der regelmässig internationale Konzerte bestreitet? Spontan denkt man an Hochtechnologie-Systeme bekannter Marken im zumindest fünfstelligen Preisbereich. Grosse Standlautsprecher in Klavierlackausführung mit superlinearem Frequenzgang und entsprechend aufwändiger Wiedergabekette. Im wirklichen Leben hat natürlich auch ein Musiker mit hohem Anspruch an Musikwiedergabe die gleichen Anforderungen wie andere Mitmenschen:

Die Lautsprecher müssen sich in den Wohnraum einfügen und dürfen nicht zu gross sein. In unsymmetrischer Aufstellung und keineswegs nur am sweet spot sollen sie genauso für Audio wie für Heimkinozwecke tauglich sein. Neutraler und präziser Klang ist selbstverständliche Voraussetzung.
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Praxisberichte

So unterschiedlich wie die verschiedenen Hörstile sind auch die Raumakustik und die Bedingungen unter denen man hört. Wir könnten diese Herausforderungen der täglichen Praxis an dieser Stelle entweder vollkommen ignorieren oder einfach umgehen mit trockenen technischen Daten, langatmigen Klangbeschreibungen oder Werbesprüchen einer grossen Marketingabteilung.

Wir halten aber das Besondere einer jeden Hörsituation für so entscheidend, dass wir sie Ihnen stattdessen anhand von Praxisberichten aus realen Installationen näherbringen möchten. Vielleicht erkennen Sie ja den einen oder anderen Aspekt wieder, oder finden noch Anregungen zur Optimierung Ihrer Musikanlage.

Auf jeden Fall wünschen wir Ihnen viel Freude beim Lesen!

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Top-Klang mit Vintage-Komponenten

Die Blütezeit der High Fidelity war in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Glücklich, wer die damaligen Top-Geräte speziell um die Wendezeit zu den 80ern besass. Noch glücklicher, wer den Marketingversprechen getrotzt und sie behalten hat. Auch der erfahrene Musikhörer ist verblüfft, wie gut die Wiedergabequalität von hochwertiger Elektronik aus dieser Zeit sein kann. Weiterlesen